Pánta rheí.
Alles ist in Bewegung, alles fließt. Das gilt heute ganz besonders für Daten. Kaum ein ernst zu nehmendes IT-Produkt arbeitet noch für sich allein. Shops, Plattformen, Buchhaltung, Warenwirtschaft, Newsletter, Zahlungsdienste, CRM und Auswertungen sind miteinander verbunden oder sollen es zumindest irgendwann sein.
Solche Schnittstellen können erstaunlich viel. Gerade Internetplattformen erledigen viele Dinge automatisch, schnell und oft fast unsichtbar. Genau deshalb lohnt sich die Frage: Wohin gehen unsere Daten eigentlich? Was passiert mit ihnen unterwegs? Wer bekommt sie, wer verarbeitet sie, wer speichert sie und wer kann erklären, warum das alles so eingerichtet wurde?
Diese Fragen stellt man sich manchmal erst dann, wenn ein Datenschutzbeauftragter anklopft und um eine Erklärung bittet. Besser ist es, Datenflüsse vorher verständlich zu machen: technisch, organisatorisch und menschlich. Dann entstehen Schnittstellen, die nicht nur funktionieren, sondern auch nachvollziehbar bleiben.
Hand in Hand
Wenn Systeme gut zusammenarbeiten, erspart das nicht nur Arbeit. Es macht Abläufe verlässlicher, reduziert doppelte Pflege und schafft die Grundlage für sinnvolle Automatisierung. Erst dadurch können Prozesse entstehen, die über einzelne Abteilungen hinaus funktionieren und interdisziplinäre Zusammenarbeit wirklich möglich machen.
Dabei ist es gar nicht entscheidend, ob die beteiligten Systeme im gleichen Unternehmen stehen oder weit hinter der Unternehmensgrenze liegen. Ein Shop ist dafür ein gutes Beispiel: Der Shop selbst, Buchhaltung, Rechnungsschreibung, Logistik, Zahlungsanbieter, Kundenservice und Steuerberatung arbeiten über klar definierte Schnittstellen zusammen. Je sauberer diese Übergaben sind, desto ruhiger läuft das Geschäft im Hintergrund.